493: Undecipherable

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Tag 6 - oder das Ende

Laut Karte sollte der Tag eigentlich nicht so schlimm werden - ging erst nur bergab und dann nochmal fies bergauf. Zwischendurch musste ich allerdings feststellen, dass das Winterjöchli zwar bergab geht, aber keine fahrbahre Strecke ist. Also 1 Stunde das Rad an den Kühen vorbei getragen. Als das vorbei war ging es runter ins Tal und wieder rauf. Diesen kleinen Berg hatte ich leider übersehen...

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Knapp 2 Stunden später begann ich den Aufstieg zur Heilbronner Hütte. Schön ist anders - mir ist nicht ganz klar, wie man diese Strecke runter fahren soll.

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Und irgendwann hatte ich beschlossen bis nach Oberstdorf weiter zu fahren - es gibt nur eine Bahn nach Berlin und die geht um 9:40... Bei der Hütte angekommen habe ich dann kurz Bescheid gesagt, dass ich nicht da bleibe sondern gleich nach Oberstdorf weitermache. Es war ja erst 17:30 und Sonnenuntergang erst um 21:14. Was kann da schon schief gehen. Also wieder runter ins Tal und rauf auf den Schroffenpass (Tragen) und wieder runter (Schieben).

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An der ersten Hütte nach dem Pass bekam ich einen Liter frischer Milch - frisch aus der Kuh - und dann ging es mit 30+kmh runter nach Oberstdorf.

Das Ende.

Nachtrag:

Eine Übernachtung habe ich spontan gefunden (schickes Hotel und sehr netter Besitzer). Das Bahnpersonal am kommenden Tag war auch sehr freundlich (Fahrradkarte können wir nicht mehr buchen, aber sprich mal mit dem Zugpersonal). Und dann ging es nach Hause!

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Tag 5 - oder Radwandern

Die Tour startete mit einer  ziemlichen Hochpass. Cooles Gelände, guter Ausblick und  es ging nur bergab. Bis ins Tal war ich mit einem Heilbronner unterwegs gewesen.

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Und dann begann das Schieben. Ich habe heute das Rad so knapp 4 Stunden geschoben - erst die Straße hoch, dann einen fiesen Gebirgspass hoch und dann zum Schluss zur Hütte. Zwischendurch war das Rad ein echt guter Wanderstock...

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Am Nachmittag ging es dann durch malerische Landschaft abwärts.

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Und es gab den ersten Defekt. Zwischendurch hatte sich mein Schnellspanner am Hinterrad gelöst. Autsch. Ist aber nichts passiert - hatte mich schon gewundert, warum die Bremse sich so komisch anfühlte.

Zum Schluß ging es dann wieder bergauf... Hat aber alles gut geklappt. Zwischendurch gab es noch Mittag in Form von Frischeiwaffeln und Schokomilch - vorzüglich.

Also der harte Teil der Tour ist geschafft. War aber ein echt guter Tag!

Aktueller Standort: Heilbronner Hütte

Over and out.


Tag 4 - oder Motivation?

Die Tour heute habe ich auch ein wenig vereinfacht - bevor mich gleich ins Gelände zu begeben, bin ich einfach die Straße bergab gerollt und nur den Anstieg zur Hütte gemacht. Bergauf war meine Motivation echt am Ende - ich kam nicht vom Fleck und war nur am schwitzen. Dann habe ich noch einen Mitstreiter gefunden und wir sind zusammen bis zur Hütte rauf. Zwischendurch noch Cola auf einer Alm und dann Mittag - war dann echt ein guter Tag! Mein Mitstreiter ist dann am Nachmittag noch weiter auf seiner Rundtour zurück ins Tal.

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Ich bin dann noch zu Fuss ein wenig den Berg hoch und habe mir ein paar Murmeltiere angeschaut.

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Und das war der Ausblick.

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Aktueller Standort: Sesvenah Hütte

Over and out.


Tag 3 - oder nicht einen Meter hoch

Nach der Abkürzung gestern habe ich gleich so weitergemacht. Hoch auf das Stilfser Joch mit dem Rad war einfach nicht drin - also auf zum Busbahnhof und feststellen, dass es leider keinen Bus gibt. Ich habe allerdings echt viel Glück gehabt! Ein italienische Gruppen von Mountainbikefahrern hatte einen Bus gechartert, um einen Junggesellenabschied zu begehen - also rein in den Bus und es ging los.

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Die Fahrt dauerte knapp eine Stunden und dann waren wir oben. Leider wurde eines der Fahrräder beschädigt - einige Bikes hingen hinten am Bus und bei einem hat der heiße Auspuff den hinteren Mantel angeschmolzen.

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Oben angekommen, begann eine echt langweilige Abfahrt mit glühenden Bremsschreiben. Einfach nur runter den Asphalt und alle paar Meter Pause machen, damit die Bremsen abkühlen. Einen kurzen Trail habe ich dann zum Glück noch gefunden.

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Dann war ich schon im Tal und im Hotel - es war kurz vor 12. Also noch eine Stunden wandern und dann den Nachmittag einfach nur rumliegen - nur mal den Ausblick genießen.

Aktueller Standort: Trafoi

Over and out.


Tag 2 - oder das gute Gefühl im Bus zu sitzen

Ich bin heute los und mir war schon klar, dass die geplante Route nicht machbar war. Ich hätte mich einfach zwischendurch in die Gegend gelegt und wäre dann bis morgen liegen geblieben. Hier die Stelle der Entscheidung - irgendwo 10km später fängt da richtig fieses Gelände an (bergauf).

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Also in den sauren Apfel gebissen und Landstraße. War trotzdem ein sehr zäher Prozess, aber mit guter Aussicht.

Und dann eine kolossale Fehlentscheidung meinerseits - statt wie geplant den ursprünglichen Pass (wie laut Tour geplant) zunehmen, habe ich gepokert und wollte den folgenden nehmen. Naja. Auf dem Weg dahin ging es auf der Straße richtig bergab und damit hatte ich keine reale Chance mehr. Also rein in den Bus...

Aber sind hier alle sehr hilfsbereit und Kommunikation mit Händen, Füßen und Landkarten kein Problem.

PS: Fotos der Straße habe ich keine gemacht.

Aktueller Standort: Bormio

Over and out.


Tag 1 - oder Hügel werden zu Bergen

Heute ging es richtig los. Am Anfang war es nur Bundesstraßen (eher umspannenden). Trotzdem Klasse, weil es ging nur bergauf. Also Musik ins Ohr und los geht es.

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Dann tauchte links plötzlich ein ziemlich blauer See auf und ich war bei dem strahlenden Sonnenschein fast baden - hätte nur zu lange gedauert.

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Und so sieht eine ziemlich spektakuläre Straße aus (links ging es ziemlich runter).

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Zwischendurch musste ich mich durch eine Rudel Bergziegen(?) schleichen und später gab es dann auch freilaufende Kühe - wie in der Werbung.

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Ansonsten war der Tag echt lang. Irgendwann war selbst der kleinste Hügel enorm und an vielen Stellen hab ich dann einfach geschoben. Ich muss unbedingt meine Kräfte besser einteilen. Auf jeden Fall einen Hammer Ausblick und wenn es bergab geht, ist die Welt ziemlich in Ordnung.

Aktueller Standort: Dimaro.

Over and out.


Tag 0 - Anfang vom Ende

Geht los. Heute schon einmal einen Bahn-Marathon erledigt - 14 Stunden sitzen, warten und umsteigen sind richtig lang.

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Hat aber alles einwandfrei funktioniert. Und zwischendurch traf ich noch zur Abwechslung den Orient-Express (im Bahnhof Innsbruck). Der Zug ist schon ein eindrucksvolles Gefährt!

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Und am Ende bin ich gut angekommen. Allerdings ist der erste Eindruck Gardasee - Wolkenbruch. Oder falls das geht: Wolkenbrüche. Stand auch nicht im Wetterbericht. Bin also auf Präzision die kommenden Tage gespannt.

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Ansonsten sind die Berge schon eindrucksvoll und die Ortschaft Arco echt cool. Ist so ein kleines italienisches Örtchen mit viel Flair. Und gutes Essen und nette Gastgeber gibt es hier auch.

Over and out